Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Mär4

Konferenz zu Business Rules in München

BRM-Konferenz in München

Im Juni ist es ja soweit - die diesjährige Konferenz der Business Rules Group findet vom 16.-18. Juni im Münchner Mariott-Hotel statt. Nicht weit weg - das heisst Hingegen. ;)
Im Februar wurden die ersten Previews für das Programm herausgegeben und man darf gespannt auf die tatsächlichen Vorträge sein. Hier eine erste Vorschau:

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Feb21

Vom Verschwinden der IT

Auf Tom Busers Blog fand ich die Zusammenfassung der aktuell sehr kontrovers diskutierten These über das Ableben der IT. Anlass ist ein eues Buch von Nicholas Carr, in dem er das Ende der internen IT prognostiziert. Utility Computing sei die standardisierte - die wirtschaftliche Alternative. Nicholas Carr ist für die IT-Industrie kein Unbekannter. 2003 gab es den ersten Streich: IT doesn’t matter. Nur 24 Monate später gabs dann Nachschlag - The End of Corporate Computing. Jetzt gibt es den fast konsequenten Rundumschlag: The Big Switch: Rewiring the World, from Edison to Google.

BuchcoverDie firmeneigene Datenverarbeitung ist auf lange Sicht kostenineffizient. Verursachte Aufwände stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen für ein Unternehmen. Die Entwicklung firmeneigener Software wird über kurz oder lang standardisiert werden können - und das bedeutet Einkaufen.
Einen interessanten Vergleich führt er für seine Argumentation heran: die Stromerzeugung zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Anfangs haben die Unternehmen Elektrizität noch selbst mit firmeneigenen Generatoren erzeugt. Aber schon bald wurde diese wichtige Technologie ausgelagert. Gleiches Schicksal droht den IT-Abteilungen nach Massgabe des Autors in den nächsten 15 Jahren.

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Feb11

Business Rules Management - State of the art

Zum Theme Business Rules Management System (BRMS) fand ich eben in meinen Feeds einen Beitrag von Column2, der sich auf die Gartner BPM Konferenz der letzten Woche bezieht. Auf dieser Veranstaltung hielt Marc Kerreman zum aktuellen Entwicklungsstand von Business Rules Management Systems einen Vortrag. Wie stark Business Rules in Geschäftsprozesse eingreifen und sie optimieren können, war darin Schwerpunkt.
Business Rules werden als implizite und explizite Regeln definiert, die eine Geschäftsaktivität definieren und beschreiben (wobei implizit meint, das die Regeln in Applikationen eingebettet sind).

Auf dieser Basis wurde an dem Gartner-Event diskutiert, in welchem Masse sich Geschäftsregeln innerhalb eines Unternehmens durch geografische oder andere regulatorische Faktoren stark unterscheiden können. Marc Kerreman beschrieb die Vorteile von Business Rules Managementsystemen (BRMS), um die Komplexität von Geschäftsregeln quer durch ein Unternehmen hinweg in den Griff zu bekommen. Wichtig für diesen Aspekt ist, wer die Regeln eigentlich verwaltet bzw. verantwortlich für sie ist. Das sind entweder

  • Business Manager - sie bestimmen jene Regeln, die häufig geändert werden müssen, um geschäftliche Agilität sicherzustellen; sie definieren und verfassen vor allem die die weniger komplexen Regeln.
  • Systemarchitekten verfassen die weiaus komplexeren Regeln und sind ausserdem dafür verantwortlich, dass das System reibungslos performt.
  • Businessanalysten entwerfen neue Regeln - basierend auf ihren Analysen; sie erforschen und simulieren Regelszenarien.

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Okt22

Modellierung von temporalen Fakttypen

Die Abbildung und Transition der “realen Welt” in (IT-)Modelle ist ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich. Nicht zuletzt auch, weil die Behandlung von temporalen Aspekten nicht immer ganz einfach ist und verschiedene Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Historisierung, nach sich zieht. Was einfach (die reale Welt) aussieht, wird oftmals zu einer richtigen Knacknuss für die Modellierung.

Beim Durchblättern des «Business Rules Journals» bin ich auf eine Artikelreihe von Dr. Terry Halpin gestossen, die auf einfache Art und Weise die verschiedenen Ansätze beim Modellieren von temporalen Fakttypen aufzeigt.

Neben den grundlegenden temporalen Datentypen wie Zustand, Intervall und Periode und den relevanten, dazugehörigen Ereignissen beleuchtet er in der Artikelreihe auch weitere Aspekte wie temporale Operatoren, Klassierung von temporalen Objekten sowie Historisierung.

Prädikat: Lesenswert!

Link: «Temporal Modeling»

Okt5

BRMS und wer wird es verwalten?

Auf IT Toolbox fand ich gestern einen interessanten Hinweis auf ein White Paper zum Thema BRMS und die Rolle der Businessanwender. Der Vorteil des Business Rules Ansatz bzw. von Business Rules Management (BRM) ist ja gerade, dass es sich an die beiden wichtigsten Protagonisten für Geschäftsprozesse wendet: An die Business-Entscheider aus dem Management und an die IT-Verantwortlichen, die für die Umsetzung von Geschäftsregeln verantwortlich sind.

Mit BRM und seinem Konzept, das auf regelbasierte Lösungen setzt, wird es den Businessanwendern wieder möglich, direkt in die Prozesse und Entscheidungen einzugreifen. Natürlich braucht auch BRM die Kooperation bzw. gemeinsame Diskussion zwischen Business und IT - in der Entwicklungsphase. Wie jetzt diese beiden Parteien optimal an einer regelbasierten Lösung beteiligt werden, darüber gibt dieses hilfreiche Papier von Narayan Devanathan sehr übersichtlich Auskunft.

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Sep14

Making your systems smart

 

James Taylor hat an der “IT Architect Regional Conference” in Atlanta eine sehr interessante Präsentation zum Thema “Enterprise Decision Management” gemacht, “an approach that automates, improves and connects decisions to enhance business performance”. Business Rules Management definiert und managt die Entscheidungslogik und automatisiert damit operative Entscheidungen.

Hier geht’s zu besagter Präsentation

Aug27

IT-Hypes - eine Fortsetzung: BPM und BRM

Den Eintrag vor einigen Tagen kann ich noch um den Blogeintrag von James Taylor ergänzen. Der hat sich den Hype Cycle der Gartner Group vorrangig auf SOA und Rules-lastige Entwicklungen hin angesehen. Und stellt fest:

  • Business Rule Engines, the core technology for supporting and executing business rules, are considered to be entering the plateau of productivity and also show high benefit

Das ganze mit SOA kombiniert ergibt interessante Lösungsansätze für Decision Services - dazu hier mehr.
Darüber hinaus hat er eine sehr interessante Zusammenfassung der Entwicklungen in 2007 zum Thema Business Rules und Business Process verfasst.

Aug24

SOA und Decision Services

Um die Grundlagen von regelbasierten Decision Services beim Einsatz von SOA (Service Orientated Architecture) geht es in dem hilfreichen Blogeintrag von Rajgo, den ich allen Neulingen des Themas nur wärmstens empfehlen kann. Den gliedert er in drei Teile, von denen er den ersten kürzlich veröffentlichte.

  1. Was muss man über Decision Services wissen?
  2. Die Implementierungsumgebung besteht aus Aktoren, Rollen, Technologien und Fähigkeiten. Was sind die typischen Herausforderungen beim Einsatz von regelbasierten Decision Services in einer SOA? The implementation landscape including actors and roles, technologies and skill sets.
  3. Nach welcher Art von Lösungen muss man suchen, wenn man einen Decision Service benötigt?

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Aug10

SBVR, RIF und R2ML - Regeln für die Regeln

Immer öfter kommt mir diese Abkürzung entgegen SBVR - Semantics of Business Vocabulary and Business Rules. Und die anderen auch: RIF - Rule Interchange Format, R2ML - Rule Modeling and Markup. Ihnen gemeinsam ist das Bemühen, die Standardisierung des Business Rules Managements voranzutreiben. - Ob dafür allerdings gleich drei verschiedene grossangelegte Projekte nötig waren, ist indess zweifelhaft.
Das die Standardisierung für die Entwicklung einer Technologie förderlich ist, bleibt unbestritten. Aber welchen Nutzen haben wir davon, wenn sich gleich drei hochkarätige Institutionen darum bemühen. Die OMG darselbst, das W3C und mit R2ML ein EU-Forschungsprojekt. Und worin unterscheiden sie sich eigentlich?

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Apr23

SDLC und Business Rules

Ich gehe regelmässig am Blog von Rajgo vorbei. Sein Business Decisions in a Digital Enterprise ist eine wahre Fundgrube, wenn es um das praktische Umsetzen von Business Rules Management geht. Kein Wunder, der Mann ist Produktmanager bei Yaso Technologies und zeichnet für QuickRules.NET verantwortlich.

Seit etwa 12 Tagen studiere ich aufmerksam ein neues, sehr praxisorientieres Thema - das Einbinden der Business Rules in den System Development Life Cycle (SDLC). Sein Modell eines generischen SDLC -Prozesses fand ich ideal zum hier abbilden.

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