Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Feb21

Vom Verschwinden der IT

Auf Tom Busers Blog fand ich die Zusammenfassung der aktuell sehr kontrovers diskutierten These über das Ableben der IT. Anlass ist ein eues Buch von Nicholas Carr, in dem er das Ende der internen IT prognostiziert. Utility Computing sei die standardisierte - die wirtschaftliche Alternative. Nicholas Carr ist für die IT-Industrie kein Unbekannter. 2003 gab es den ersten Streich: IT doesn’t matter. Nur 24 Monate später gabs dann Nachschlag - The End of Corporate Computing. Jetzt gibt es den fast konsequenten Rundumschlag: The Big Switch: Rewiring the World, from Edison to Google.

BuchcoverDie firmeneigene Datenverarbeitung ist auf lange Sicht kostenineffizient. Verursachte Aufwände stünden in keinem Verhältnis zum Nutzen für ein Unternehmen. Die Entwicklung firmeneigener Software wird über kurz oder lang standardisiert werden können - und das bedeutet Einkaufen.
Einen interessanten Vergleich führt er für seine Argumentation heran: die Stromerzeugung zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Anfangs haben die Unternehmen Elektrizität noch selbst mit firmeneigenen Generatoren erzeugt. Aber schon bald wurde diese wichtige Technologie ausgelagert. Gleiches Schicksal droht den IT-Abteilungen nach Massgabe des Autors in den nächsten 15 Jahren.

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