Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Aug10

SBVR, RIF und R2ML - Regeln für die Regeln

Immer öfter kommt mir diese Abkürzung entgegen SBVR - Semantics of Business Vocabulary and Business Rules. Und die anderen auch: RIF - Rule Interchange Format, R2ML - Rule Modeling and Markup. Ihnen gemeinsam ist das Bemühen, die Standardisierung des Business Rules Managements voranzutreiben. - Ob dafür allerdings gleich drei verschiedene grossangelegte Projekte nötig waren, ist indess zweifelhaft.
Das die Standardisierung für die Entwicklung einer Technologie förderlich ist, bleibt unbestritten. Aber welchen Nutzen haben wir davon, wenn sich gleich drei hochkarätige Institutionen darum bemühen. Die OMG darselbst, das W3C und mit R2ML ein EU-Forschungsprojekt. Und worin unterscheiden sie sich eigentlich?

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Apr5

Requirements oder Business Rules?

Manchmal ist es sehr wichtig, die Dinge auch begrifflich gut auseinanderzuhalten. Kürzlich wollte ich erklären, dass Requirements nicht mit Business Rules zu verwechseln sind, und kam dabei gelinge gesagt ins Schwimmen. Requirements sind keine Business rules und umgekehrt. Schliesslich habe ich eine sehr brauchbare Zusammenstellung von James Taylor gefunden, der das auf seinem Blog Enterprise Decision Management zusammengefasst hat.
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Mär27

Interaction Design und BRM

Für ganz normale Websiten oder PC-Anwendungen macht Usability immer regelmässiger als Thema die Runde. Der wachsende Erfolg gibt allen Verfechtern von Benutzerfreundlichkeiten recht.

Ich spreche sicher nicht nur für mich, wenn ich dennoch behaupte, das Thema Usability bzw. Interaction Design ist eine schwierige Angelegenheit für regelbasierte Lösungen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass BRM-Anwendungen gerade von jenen bedient werden, die eben keine IT-Fachleute oder Programmierer sind. Die Anforderungen an Funktionalität und Arbeitsgeschwindigkeit einerseits und der hohe Grad an Komplexität andererseits liess oft nur halbherzige Usability-Ansätze für Backoffice-Applikationen zu. Solange auf der Benutzerseite gleichfalls Programmierer sassen, fiel das nicht allzu stark ins Gewicht. Doch mit den künftigen Anwendern, für die BRM-Applikationen entwickelt werden, wird das nur schwerlich durchzuhalten sein.

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Mär15

Business Rules Manifest

Eines der Grundlagendokumente zum Thema Business Rules wurde bereits 2003 verfasst. Von jenem Gremium, dass sich zum Zwecke der Etablierung von BRM* gegründet hatte, der Business Rules Group. Heute und in loser Folge wollte ich mir meine gesammelten Gedanken zu diesem Manifest mal gegenwärtigen. Ausserdem ist seit 2003 ja einiges Wasser die Limmat hinuntergeflossen.

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Mär9

Rule engines - fast wie im richtigen Leben

Im zweiten Posting versuche ich an einem Beispiel zu erklären, worum es uns mit dem Blog künftig geht.
Wir schreiben das Jahr 2007 und hantieren vorrangig mit folgenden Stichworten (subjektive Auswahl):

regelbasierte Geschäftsprozesse, Businesslogik, variable Vergütung, oder
business rules, Business Rules Management, rule engine usw.

Ein besonders anschauliches Beispiel für das, was z. B. eine rule engine leisten soll, habe ich im The Disco Blog gefunden. Reduzierte Komplexität. Soziologisch ist das von Niklas Luhmann durchgerechnet worden, vor 20 Jahren. Technologisch wird jetzt allerorten nachgezogen. Hier soll es das Beispiel eines Bierhändlers sein, der die Effizienz seines Online-Verkaufs steigern möchte. Mittel dazu soll ihm ein Verkaufsassistent sein. Beispielaufgabe hier: Assistiere dem kaufwilligen Biertrinker bei der Auswahl seines Getränkes. Und das geht laut Disco Blog so:

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