Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Mär27

Interaction Design und BRM

Für ganz normale Websiten oder PC-Anwendungen macht Usability immer regelmässiger als Thema die Runde. Der wachsende Erfolg gibt allen Verfechtern von Benutzerfreundlichkeiten recht.

Ich spreche sicher nicht nur für mich, wenn ich dennoch behaupte, das Thema Usability bzw. Interaction Design ist eine schwierige Angelegenheit für regelbasierte Lösungen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass BRM-Anwendungen gerade von jenen bedient werden, die eben keine IT-Fachleute oder Programmierer sind. Die Anforderungen an Funktionalität und Arbeitsgeschwindigkeit einerseits und der hohe Grad an Komplexität andererseits liess oft nur halbherzige Usability-Ansätze für Backoffice-Applikationen zu. Solange auf der Benutzerseite gleichfalls Programmierer sassen, fiel das nicht allzu stark ins Gewicht. Doch mit den künftigen Anwendern, für die BRM-Applikationen entwickelt werden, wird das nur schwerlich durchzuhalten sein.

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Mär9

Rule engines - fast wie im richtigen Leben

Im zweiten Posting versuche ich an einem Beispiel zu erklären, worum es uns mit dem Blog künftig geht.
Wir schreiben das Jahr 2007 und hantieren vorrangig mit folgenden Stichworten (subjektive Auswahl):

regelbasierte Geschäftsprozesse, Businesslogik, variable Vergütung, oder
business rules, Business Rules Management, rule engine usw.

Ein besonders anschauliches Beispiel für das, was z. B. eine rule engine leisten soll, habe ich im The Disco Blog gefunden. Reduzierte Komplexität. Soziologisch ist das von Niklas Luhmann durchgerechnet worden, vor 20 Jahren. Technologisch wird jetzt allerorten nachgezogen. Hier soll es das Beispiel eines Bierhändlers sein, der die Effizienz seines Online-Verkaufs steigern möchte. Mittel dazu soll ihm ein Verkaufsassistent sein. Beispielaufgabe hier: Assistiere dem kaufwilligen Biertrinker bei der Auswahl seines Getränkes. Und das geht laut Disco Blog so:

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