Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Okt31

Lang lebe das Glossar

tyner blain logo

Wer regelmässig zum Thema Regeln oder Business Rules im Netz surft, ist ganz sicher auf Tyner Blain gestossen. Ein Blog für die Regeln. - Sehr anschaulich schreibt der Mann fast täglich über sein Geschäft als Business analyst mit Schwerpunkt Geschäftsregeln. So auch heute wieder, über nichts Geringeres als das Glossar und wie so oft, muss ich dem Mann in vollen Zügen Recht geben.

Seine Ausgangsbehauptung: ein Glossar ist mehr als nur ein Nachschlagewerk, in dem sich Tester oder Programmierer über die Verwendung der einzelnen Begriffe schlau machen können.

  • Es legt explizit fest, welche Begriffe in den Anforderungen referenziert werden.
  • Es beseitigt eine der vielen Quellen für Mehrdeutigkeiten sprich Fehlinterpretationen in den Requirements.
  • Es ist die Grundlage für andere Schlüsselelemente in den Requirements - vorrangig dem Faktenmodell.

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Okt8

Business Rules, Enterprise Decision und BPM

Als regelmässige Leserin des Column 2 Blogs von Sandy Kemsley (übrigens sehr zu empfehlen) wollte ich einen kurzen Gedanken von ihr in die Runde werfen, den ich ziemlich wichtig finde. Und der aus meiner Sicht immer noch zu wenig Beachtung findet.
Anlass war die Ankündigung des Business Rules Forums in Orlando (vom 21.-25. Oktober). Der Fokus liegt dieses Jahr auf Enterprise Dicisioning - besonders in seinem Verhältnis zu Business Process Management und Business Intelligence. Motto:- Where Enterprise Decisioning Comes of Age*.

Forum LogoSandy Kemsley wird auf diesem Forum der Frage nachgehen, wie BPM, BI und Business Rules miteinander kombiniert werden können, das eine Prozessverbesserung dabei herauskommt, die grösser als die Summe ihrer Teile ist. - Klingt spannend.

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Okt5

BRMS und wer wird es verwalten?

Auf IT Toolbox fand ich gestern einen interessanten Hinweis auf ein White Paper zum Thema BRMS und die Rolle der Businessanwender. Der Vorteil des Business Rules Ansatz bzw. von Business Rules Management (BRM) ist ja gerade, dass es sich an die beiden wichtigsten Protagonisten für Geschäftsprozesse wendet: An die Business-Entscheider aus dem Management und an die IT-Verantwortlichen, die für die Umsetzung von Geschäftsregeln verantwortlich sind.

Mit BRM und seinem Konzept, das auf regelbasierte Lösungen setzt, wird es den Businessanwendern wieder möglich, direkt in die Prozesse und Entscheidungen einzugreifen. Natürlich braucht auch BRM die Kooperation bzw. gemeinsame Diskussion zwischen Business und IT - in der Entwicklungsphase. Wie jetzt diese beiden Parteien optimal an einer regelbasierten Lösung beteiligt werden, darüber gibt dieses hilfreiche Papier von Narayan Devanathan sehr übersichtlich Auskunft.

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Sep21

Business Rules und Maintenance

Ich wurde mal wieder fündig, als ich gestern durchs Netz streifte. Fünf Gründe für den Einsatz von Business Rules, um die Wartung von Software zu optimieren. Das hört sich nach guten Gründen an für den Einsatz von Regeln an. Kurz uns knapp geht es um die Nachsorge bzw. Pflege von Programmen. Voraussetzung für diese regelbasierte Wartung ist nach Aussage des Autors Rajgo vorbildlich geschriebener Code. Und solcher zeichnet sich durch fünf Kriterien aus:

  1. Modularität
  2. Konsistenz
  3. Einfachheit und Prägnanz
  4. selbsterklärend und verständlich
  5. unabhängige Überprüf- bzw. Testbarkeit

Den kompletten Artikel findet man auf dem von mir fast täglich frequentierten Blog Business Decisions in a Digital Enterprise, den Rajgo als Produktmanager von QuickRules.Net betreibt

Sep3

Web 3.0 oder die nächste Dimension

Am Freitag veröffentliche der Tagesspiegel einen interessanten Sonderbeitrag. Robert Tolksdorf, seines Zeichens Professor für Informatik an der Freien Universität Berlin, führt die Begriffe Web 2.0, Ontologie und semantisches Web unterhaltsam zusammen und gibt einen Ausblick auf die die nächste Entwicklungsstufe des Mediums.

Treibender Motor sind - wie schon im ersten Web - die Inhalte. Und weil die teuer sind, ist es besonders erfreulich, wenn die Anwender die sie interssierenden Inhalte selbt produzieren und online stellen. User-generated Content ist das als das aktuelle Salz in der Suppe von E-Commerce-Geschäftsmodellen, die sich sogar ausserhalb des Netzes gut vermarkten lassen - ohne die eigentlichen Urheber, die Web-2.0-Content-Lieferanten daran teilhaben zu lassen. AGBs sei Dank.

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Aug24

SOA und Decision Services

Um die Grundlagen von regelbasierten Decision Services beim Einsatz von SOA (Service Orientated Architecture) geht es in dem hilfreichen Blogeintrag von Rajgo, den ich allen Neulingen des Themas nur wärmstens empfehlen kann. Den gliedert er in drei Teile, von denen er den ersten kürzlich veröffentlichte.

  1. Was muss man über Decision Services wissen?
  2. Die Implementierungsumgebung besteht aus Aktoren, Rollen, Technologien und Fähigkeiten. Was sind die typischen Herausforderungen beim Einsatz von regelbasierten Decision Services in einer SOA? The implementation landscape including actors and roles, technologies and skill sets.
  3. Nach welcher Art von Lösungen muss man suchen, wenn man einen Decision Service benötigt?

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Aug10

SBVR, RIF und R2ML - Regeln für die Regeln

Immer öfter kommt mir diese Abkürzung entgegen SBVR - Semantics of Business Vocabulary and Business Rules. Und die anderen auch: RIF - Rule Interchange Format, R2ML - Rule Modeling and Markup. Ihnen gemeinsam ist das Bemühen, die Standardisierung des Business Rules Managements voranzutreiben. - Ob dafür allerdings gleich drei verschiedene grossangelegte Projekte nötig waren, ist indess zweifelhaft.
Das die Standardisierung für die Entwicklung einer Technologie förderlich ist, bleibt unbestritten. Aber welchen Nutzen haben wir davon, wenn sich gleich drei hochkarätige Institutionen darum bemühen. Die OMG darselbst, das W3C und mit R2ML ein EU-Forschungsprojekt. Und worin unterscheiden sie sich eigentlich?

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Apr5

Requirements oder Business Rules?

Manchmal ist es sehr wichtig, die Dinge auch begrifflich gut auseinanderzuhalten. Kürzlich wollte ich erklären, dass Requirements nicht mit Business Rules zu verwechseln sind, und kam dabei gelinge gesagt ins Schwimmen. Requirements sind keine Business rules und umgekehrt. Schliesslich habe ich eine sehr brauchbare Zusammenstellung von James Taylor gefunden, der das auf seinem Blog Enterprise Decision Management zusammengefasst hat.
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Mär15

Business Rules Manifest

Eines der Grundlagendokumente zum Thema Business Rules wurde bereits 2003 verfasst. Von jenem Gremium, dass sich zum Zwecke der Etablierung von BRM* gegründet hatte, der Business Rules Group. Heute und in loser Folge wollte ich mir meine gesammelten Gedanken zu diesem Manifest mal gegenwärtigen. Ausserdem ist seit 2003 ja einiges Wasser die Limmat hinuntergeflossen.

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