Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Nov30

Von der Automatisierung zur Optimierung von Geschäftsprozessen

Einen interessanten Artikel zum Problem der Umsetzung von Geschäftsstrategien fand ich auf dem Blog von Timo Elliot BI Questions Blog. Nach Dr. Bob Kaplan and Dr. David Norton schaffen es 9 von 10 Unternehmen nicht, ihre Stategien tatsächlich umzusetzen. Erstauntlich. Diese ernüchternde Erkenntnis bedeuted gleichzeitig: hier liegen enorme Potentiale noch brach und warten auf Bearbeitung. - Dazu passen die Ergebnisse einer CIO-Umfrage von Gartner zum Thema Business Intelligence und Enterprise applikations. Beide waren auf der Prioritätenliste der IT-Entscheider ganz weit oben zu finden.

2008 wird dieses Potential dann zum strategischen Thema. Die aktuellen Zusammenführungen von Businessanwendungen bestätigen diesen Trend. Der Autor erinnert an: Oracle und Hyperion, SAP und Business Objects sowie die Ankündigungen von IBM bezüglich Cognos.
Diese Zusammenschlüsse sind erste konkrete Schritte in Richtung “performance excellence” systems, die die Optimierung des Business unterstützen und nicht mehr allein auf die Automation von Geschäftsprozessen setzen. Sie werden bzw. wollen die Lücke zwischen Strategie und deren Umsetzung schliessen. - business-centric applications heisst das Zauberwort. Ein integriertes Anwendungskonzept von Best Practice innerhalb des Unternehmens als Ganzes: die flächendeckenden Anwendung zweier Schlüsselkomponenten für eine optimierte Businessperformance - 0perational excellence und strategic change.

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Okt31

Lang lebe das Glossar

tyner blain logo

Wer regelmässig zum Thema Regeln oder Business Rules im Netz surft, ist ganz sicher auf Tyner Blain gestossen. Ein Blog für die Regeln. - Sehr anschaulich schreibt der Mann fast täglich über sein Geschäft als Business analyst mit Schwerpunkt Geschäftsregeln. So auch heute wieder, über nichts Geringeres als das Glossar und wie so oft, muss ich dem Mann in vollen Zügen Recht geben.

Seine Ausgangsbehauptung: ein Glossar ist mehr als nur ein Nachschlagewerk, in dem sich Tester oder Programmierer über die Verwendung der einzelnen Begriffe schlau machen können.

  • Es legt explizit fest, welche Begriffe in den Anforderungen referenziert werden.
  • Es beseitigt eine der vielen Quellen für Mehrdeutigkeiten sprich Fehlinterpretationen in den Requirements.
  • Es ist die Grundlage für andere Schlüsselelemente in den Requirements - vorrangig dem Faktenmodell.

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Okt22

Modellierung von temporalen Fakttypen

Die Abbildung und Transition der “realen Welt” in (IT-)Modelle ist ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich. Nicht zuletzt auch, weil die Behandlung von temporalen Aspekten nicht immer ganz einfach ist und verschiedene Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Historisierung, nach sich zieht. Was einfach (die reale Welt) aussieht, wird oftmals zu einer richtigen Knacknuss für die Modellierung.

Beim Durchblättern des «Business Rules Journals» bin ich auf eine Artikelreihe von Dr. Terry Halpin gestossen, die auf einfache Art und Weise die verschiedenen Ansätze beim Modellieren von temporalen Fakttypen aufzeigt.

Neben den grundlegenden temporalen Datentypen wie Zustand, Intervall und Periode und den relevanten, dazugehörigen Ereignissen beleuchtet er in der Artikelreihe auch weitere Aspekte wie temporale Operatoren, Klassierung von temporalen Objekten sowie Historisierung.

Prädikat: Lesenswert!

Link: «Temporal Modeling»

Okt19

SAP übernimmt indischen BRM-Anbieter Yasu

SAP ist weiterhin auf Einkaufskurs, diesmal im Bereich Business Rules Management:

SAP übernimmt Yasu Technologies, einen Anbieter von Lösungen zur Verwaltung von Geschäftsregeln (Business Rules Management). Die Yasu Technologie soll in SAPs NetWeaver integriert werden und damit SAP-Nutzern erlauben, ihre Prozesse mit Geschäftsregeln in heterogenen Umgebungen hinterlegen zu können. Durch die zentralisierte Sicht auf Geschäftsregeln soll das Management und die Einhaltung von gesetzlichen Regeln erleichtert werden.

Mit der Technologie von Yasu lassen sich Geschäftsregeln in einen Enterprise Service einkapseln. Damit sind diese Regeln unabhängig von den Anwendungen, in denen sie verwendet werden. Werden im Unternehmen neue Business Prozess Anwendungen integriert, kann mit diesen „Regel-Services“ sichergestellt werden, dass im gesamten Unternehmen die gleichen Richtlinien befolgt werden. Die Yasu-Technologie wolle SAP zeitgleich mit Projekt Galaxy, so der Code-Name von Composition Environment (CE), in NetWeaver integrieren, kündigte Kreplin, Corporate Officer und Mitglied im Executive Counsil, an.

Okt5

BRMS und wer wird es verwalten?

Auf IT Toolbox fand ich gestern einen interessanten Hinweis auf ein White Paper zum Thema BRMS und die Rolle der Businessanwender. Der Vorteil des Business Rules Ansatz bzw. von Business Rules Management (BRM) ist ja gerade, dass es sich an die beiden wichtigsten Protagonisten für Geschäftsprozesse wendet: An die Business-Entscheider aus dem Management und an die IT-Verantwortlichen, die für die Umsetzung von Geschäftsregeln verantwortlich sind.

Mit BRM und seinem Konzept, das auf regelbasierte Lösungen setzt, wird es den Businessanwendern wieder möglich, direkt in die Prozesse und Entscheidungen einzugreifen. Natürlich braucht auch BRM die Kooperation bzw. gemeinsame Diskussion zwischen Business und IT - in der Entwicklungsphase. Wie jetzt diese beiden Parteien optimal an einer regelbasierten Lösung beteiligt werden, darüber gibt dieses hilfreiche Papier von Narayan Devanathan sehr übersichtlich Auskunft.

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Sep21

Business Rules und Maintenance

Ich wurde mal wieder fündig, als ich gestern durchs Netz streifte. Fünf Gründe für den Einsatz von Business Rules, um die Wartung von Software zu optimieren. Das hört sich nach guten Gründen an für den Einsatz von Regeln an. Kurz uns knapp geht es um die Nachsorge bzw. Pflege von Programmen. Voraussetzung für diese regelbasierte Wartung ist nach Aussage des Autors Rajgo vorbildlich geschriebener Code. Und solcher zeichnet sich durch fünf Kriterien aus:

  1. Modularität
  2. Konsistenz
  3. Einfachheit und Prägnanz
  4. selbsterklärend und verständlich
  5. unabhängige Überprüf- bzw. Testbarkeit

Den kompletten Artikel findet man auf dem von mir fast täglich frequentierten Blog Business Decisions in a Digital Enterprise, den Rajgo als Produktmanager von QuickRules.Net betreibt

Sep14

Making your systems smart

 

James Taylor hat an der “IT Architect Regional Conference” in Atlanta eine sehr interessante Präsentation zum Thema “Enterprise Decision Management” gemacht, “an approach that automates, improves and connects decisions to enhance business performance”. Business Rules Management definiert und managt die Entscheidungslogik und automatisiert damit operative Entscheidungen.

Hier geht’s zu besagter Präsentation

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