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Feb24th

SaaS in der Kritik

Software as a Service steht vor allem bei Budgetverantwortlichen hoch im Kurs. Erst recht in Zeiten, in denen Anschaffungskosten in ein (fast) leeres Kontor zu Buche schlagen. Da bietet sich das Distributionsmodell - nur die Nutzung, nicht die Software zu zahlen - förmlich an. Hat es doch den Vorteil, dass sich die Anschaffungskosten schlagartig senken lassen.
Jetzt hat Gartner in einer Studie herausgefunden, dass der Kostenvorteil von SaaS nur bedingt durchschlägt. Diese gesparten Kosten bei der Anschaffung werden vom Geschäftsmodell mit der Zeit jedoch relativiert. Was vordem ein einmaliger Posten war, addiert sich jetzt Jahr um Jahr und lässt in der Summe die eingesparten Kosten verschwinden. Je länger also eine Software mit SaaS eingesetzt wird, desto teurer wird ihre Nutzung. Genauer gesagt, ab einer Nutzung jenseits von zwei Jahren überrunden die SaaS-Kosten jene der klassischen Anschaffung. - Das hätte eine einfache Rechnung schon vor Einführung von SaaS ergeben müssen, denke ich mir da.

Dennoch ist diese kurze Checkliste von Gartner interessant. Fünf Annahmen über die Vorteile von Software as a Service wird dort auf den Zahn gefühlt. Drei weitere lassen sich nach Meinung des Beratungsunternehmens ebenfalls nicht halten: die Annahmen zum Geschäftsmodell selbst (nur nach Nutzung zu zahlen), die behaupteten simplen Anforderungen bzw. Umgebungen für SaaS und die Unvereinbarkeit mit on-premise-installierten Lösungen. Allein bei den kürzeren Implementierungszeiten scheinen die Erfahrungen die Erwartungen zu bestätigen.

Mehr in Gartner Fact Checks the Five Most-Common SaaS Assumptions

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