Business Intelligence 2009
Der BI Questions Blog hat vorgestern ein vorausschauendes Posting veröffentlich über mögliche Fallstricke 2009. Zum Beispiel Business Intelligence. Da könnte es
1. Unternehmen geben, die ohne BI versuchen auszukommen - und scheitern.
Für am Markt aktiv agierende Unternehmen ist es inzwischen kaum noch möglich, ohne ein geplante Geschäftsanalytik die eigenen Strategien umzusetzen. BI ist eine mittel- bis langfristige Anglegenheit und - wie Timo Elliott schreibt - “important, but rarely urgent”. In ökonomisch schwierigen Zeiten wie diesen könnten die täglichen Herausforderungen dazu führen, diese dennoch wichtigen Dinge in Sachen Geschäftsanalytik zu vernachlässigen. Doch Aktionen ohne fundamentales Berichtswesen stehen auf wackelingen Füssen und sind wenig geeignet, ein Unternehmen durch unsicheres Fahrwassser zu führen.
2. Die Verantwortlichen verlassen sich auf manuell erstellte Datensammlungen - und werden damit Geld verlieren.
Administrative Taktiken wie “du sollst nicht alles kaufen” könnten dazu verführen, an der falschen Stelle zu sparen. Anstelle auf den Einsatz von speziell für BI entwickelter Software greifen Sparfüchse im Management auf die manuell kodierte SQL-Extraktion zurück oder auf die Datenmanipulation via Excel-Makros. Kurzfristig steht das Budget dann recht gut da. Die Entwicklung und Pflege selbst erstellter Lösungen kostet jedoch langfristig mehr Geld als fertige Lösungen. Der BI-Verantwortliche verlässt das Unternehmen, die Skripte sind nicht ausdokumentiert, niemand kann die selbstgestrickten Tools benutzen. Ein Anbieter für BI-Lösungen muss her, der den mangelhaften oder sehr individuellen Code dann überarbeiten soll. Über kurz oder lang muss dann doch auf ein professionell erstellte Lösung zurückgegriffen werden. Monate sind unterdessen ins Land gegangen. Von dem Schaden einmal abgesehen, den falsch erstellte Geschäftsanalytiken hinterlassen


