Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Mär27

IT-Trends und unsere Aufmerksamkeit

Mike Schaffner schrieb vor ein paar Tagen über 8 Trends der Business-Technologie, die man nicht aus den Augen lassen sollte. Er bezieht sich auf einen Artikel, der im Consulting-Organ von McKinsey veröffentlicht wurde. Hier die 8 Trends, die es nach Schaffner zu beobachten gilt:

Relationship Management

  • Kreativität verteilen (Distributing co-creation): Das Internet erlaubt neue, kollaborative Wege für die Entwicklung neuer Produkte und Services.
  • Die Bedürfnisse und das Wissen der Kunden in der Produktentwicklung einsetzen (crowdsourcing).
  • Die Welt der Talente anzapfen: die virtuelle Welt kennt keine Grenzen.
  • Aus Interaktionen mehr herausholen: - Technik hilft uns, unsere Anstrengungen zu fokussieren und überführt transaktionsbezogene Aktivitäten in kosteneffektivere Lösungen

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Mär26

Quo vadis Eclipse?

logo eclipsecon 2008

Die Entwickler von Eclipse haben ihre Ausrichtung neu überdacht: mehr Web, weniger Komplexität. Das ist Ergebnis der EclipseCon 2008, die letzte Woche in Santa Clara, Kalifornien stattfand. Und sie soll ein grosser Erfolg gewesen sein.

Die Eclipse Code Base der kommende Version 4.0 - e4 (geplantes in ca. 2 Jahren) wird sind stärker ins Web hineinbewegen, meint Mike Wilson, Verantwortlicher für Platform und Icubator Projects. Realisieren soll das die Öffnung zu neuen Scriptsprachen. Künftig sollen nicht mehr nur Java-Programmierer Plugins entwickeln können. - Javascript und Actionscript stehen in der Pole-Position. Daneben steht die deutliche Verbesesrung des Desktop im Visier der Entwickler.
e4 wird auch Ideen aus der Rich Ajax Platform aufgreifen. Ein Set von Services soll die Entwicklung von interaktiven Webanwendungen vereinfachen.

Und schliesslich gab es noch eine interessante Entwicklung: eine zaghafte Versuche einer Annäherung zwischen den Eclipse-Machern und Microsoft. Dabei will der Softwareriese dabei helfen, das Standard Widget Toolkit (SWT) von Eclipse für Microsoftentwickler nutzbar zu machen. Java-Entwickler können dann Anwendungen schreiben, die im Vista-Look daherkommen. Ein Anfang - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

(via Computerwoche.de)
Fotostrecke zur eclipsecon 2008 bei Flickr

Mär25

Windows Vista versus XP

Die Computerwoche hat Ende letzte Woche ein Duell zwischen den beiden aktuellsten Windowsversionen veröffentlicht. Das ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr erhellend. Laut einer Umfrage auch von IT-Verantwortlichen gibt es derart keine Argumente, von XP auf Vista umzusteigen. Stattdessen warten viele Budgetverantwortliche auf das nächste Windows, Windows 7. Warum das so ist, wird in 10 wichtigen Begründungen ausführlichen ausgeführt. Besonders überrascht hat mich, dass vor allem die Sicherheitsargumente von Vista nicht greifen. Und zum Thema Zukunftssicherheit des eigenen Softwareparks schreibt Computerwoche:

Alle wichtigen Anwendungen, die in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden, sind mit Sicherheit XP-kompatibel. Sogar Microsoft selbst ist intelligent genug, die Migration auf Vista nicht zu erzwingen.
Die beste Lebensversicherung ist das baldige Release von Windows 7, das in 18 bis 24 Monaten anstehen könnte. Niemals zuvor gab es eine bessere Gelegenheit, einen Upgrade-Zyklus auszulassen, als jetzt. XP kommt sicherlich langsam in die Jahre, das Service Pack 3 könnte ihm aber erneut eine kleine Frischzellenkur verpassen.

Computerwoche.de

Mär20

In Gedenken an Arthur C. Clarke

Arthur C. Clarke 2004Gestern früh starb mit stolzen 90 Jahren der Schriftsteller Arthur C. Clarke. Für mich war der Autor einer der wichtigsten Schnittstellen zwischen Technologie und Literatur. Er war einer der vehementesten Verfechter wissenschaftlichen Fortschrittes, den er in mehr als 100 Werken herbeizuschreiben versuchte. Er gilt als Vater des Sciene Fiction - lt. Spiegel. Das würde ich allerdings nicht unterschreiben, sondern eher Jules Verne zugestehen.
Dem britischen Autor hatten es vor allem die Errungenschaften der Raumfahrt angetan. Sein bekanntestes Werk dürfte die Roman 2001: Odyssee im Weltraum gewesen sein. Er war die Vorlage für Stanley Kubricks gleichnamiges Meisterwerk.

Daneben gehören seine drei Axiome zu den meist-zitierten Sätzen aus der Science-Fiction-Literatur:

  1. „Wenn ein angesehener aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich unrecht.“
  2. „Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.“
  3. „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“

Siehe mehr zu den Clarkschen Gesetzen bei Wikipedia.

Mär19

Veränderungen einmal anders. Positiv.

Innerhalb weniger Lesezeiten avancierte der HarvardBusiness-Blog bei mir zu einem der täglichen Favoriten. Auch heute morgen gab es wieder einen äusserst aufschlussreichen Beitrag. Das wenig anheimelnde Thema “Veränderungen im Unternehmen” lud ein, sich ein paar grundsätzliche Gedanken zu machen. Zur Zeit stehen in vielen Unternehmen Veränderungen in Richtig social und allen andockenden Implikation an. Deshalb ist es ganz gut, ein paar Tipps für die Umsetzung dabei zu haben oder “How to be a social provocateur and still succeed within a company.”

Um schicke Formeln sind die Leute bei Forrester Research ja eher nicht verlegen. Klingt trotzdem immer zum Anbeissen. Im Klartext: was muss man machen, damit (kommunikative) Veränderungen in einem Unternehmen nicht scheitern, sondern erfolgreich umgesetzt werden. Denn die wenigsten Unternehmen erarbeiten sich eine Kultur, die Veränderungen nicht willkommen heisst. In der Regel stehen genügend Abwehrmechanismen bereit, anstehende Veränderungen zu vermeiden, zu umgehen, zu ignorieren oder aktiv zu boykottieren. Josh Bernoff, der Autor des Artikels bringt das passend auf den Punkt:

Companies are like organisms with immune systems. If you’re a change agent, you’re the antigen. Your company wants to reject you, and it’s got lots of systems to block that — accounting systems, legal systems, management hierarchies, policies and procedures.

Wie also trotzdem auf die Zeichen der Zeit und der Kunden reagieren, die von agilen Unternehmen verlangen, sich anzupassen?

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Mär17

Die nächste Herausforderung - Mobile Banking

Mein persönliches Frühstücksfernsehen wird ja von TechWeb TV ausgestrahlt. Heute kam June Fieldings zu Wort, General Mangager of IBM Banking Solutions and Strategy. Sie prognostieziert dem mobilen Banking und Payment ein enormes Wachstum in sozusagen zwei grossen Schüben: bis 2011 geht es vor allem darum, all den vielen Millionen Menschen, die über mobile Endgeräte verfügen, Zugang zu ihren Banken zu ermöglichen. Der nächste Schub bis 2015 wird dann die eigentlichen Angebote betreffen, die über mobile Devices verfügbar sein werden.
Was ich zusätzlichen neben den allgemeinen Ausblicken und Entwicklungen interessant fand, war die Tatsache, dass sowohl Retailkunden als auch Corporate Kunden für das mobile Geschäft in Frage kommen.

Video entfernt.

Mär14

MSDN Library - ein Wiki mit Microsoft

Ein neues Angebot steht der Microsoft-Entwicklergemeinde ab jetzt zur Verfügung: ein MSDN-Wiki, in dem nicht nur gelesen, sondern auch kommentiert werden kann. Und neben Kommentaren wird sowohl das Bearbeiten als auch das Hinzufügen eigener Inhalte begrüsst bzw. explizit dazu eingeladen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wiki ist eine Microsoft Passport- bzw. Windows Live-ID-Registrierung. Soweit ich das auf die Schnelle überblicke, ist das Lesen sogar ohne Anmeldung möglich.
Die MSDN Library soll ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Entwickler werden. Es kommt u.a. mit Beispielcode, Dokumentation, technische Artikel und Referenzmaterial. Schwerpunkt ist die die Entwicklerbibliothek für

Ausserdem hier noch eine unvollständige Liste mit Informationen zu Entwicklerbilbliotheken:

MSDN Library (deutsch)

(gefunden via Kay Giza)

Mär13

Mit dem Ruf steht so einiges auf dem Spiel

Einen ausserordentlich umfassenden und vor allem gut recherchierten Artikel machte heute morgen meine erste Lektüre aus. In Die Bank - Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis schreibt Lothar Lochmaier über den Ruf eines Unternehmens im Zeitalter von Web 2.0 und sozialen Plattformen.
Reputation - greift als Fachterminus längst zu kurz. Die Wahrung oder Optimierung des eigenen Rufes ist inzwischen ein derart komplexes Unterfangen geworden, dass Unternehmen in der Regel damit überfordert sind.

Zum einen ist mit dem Internet (mit all seinen unüberschaubaren Foren und Kritikerplattformen - nicht zuletzt die Bloggerszene) ein fast undurchschaubarer Dschungel erwachsen, der vor allem schlechte Nachrichten in grossem Stil verbreiten hilft. - Leider muss man auch in diesem Fall der menschlichen Eigenschaft gedenken, von der Customer Relationship Manager ein Lied singen können: wir neigen dazu, die negativen Seite einer Sache zu behalten und vor allem zu kommunizieren. - Deshalb sind Plattformen, in denen über Unternehmen (und ihre Arbeitsbedingungen wie kununu.com) oder Produkte (iliketotallyloveit.com) diskutiert wird - quasi via ihrer Natur eher geeignet, den Ruf zu schädigen.
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Mär11

Internet Explorer 8

IE 8 Logo

Ein Topthema der CeBIT 2008 war der Internet Explorer 8. Auf Daniel Melanchthons Website gibt es ein Video zur Beta 1 für Developer mit Neuheiten und den Stichworten Activities und WebSlices. Neben Videos (MSDN TV) findet man auf der Site auch Tipps zur Installation und VPC-Images für die Nachbildung unterschiedlicher Testumgebungen. Netter Service.

Einige der Neuerungen werden sicher begierig von Entwicklern aufgenommen. Zum Beispiel die WebSlices - mit ihnen werden die Inhalte von Drittanbietern in den Webbrowser eingebunden - ohne Installation von Toolbars. Der neue IE 8 wird dynamische Webseiten bzw. Ajax-Anwendungen steuern können und automatisch URLs aktualisieren. Als wie sicher sich die neuen AcitveX-Controls im Betrieb erweisen - die können ohne administrative Rechte installiert werden - muss wohl abgewartet werden. Mit einer Crash Resiliency, die selbst bei einem Vollcrash des Browsers bei Neustart die komplette Session nachladen kann - wird man allerdings mit dem Feuerfuchs schon seit der letzten Version verwöhnt.

IE8 Beta 1 ist verfügbar in 32- und 64-bit Versionen für Windows Vista, Windows Server 2008 und 2003 SP2 und Windows XP SP2 und SP3.

Internet Explorer 8 Beta - Homepage und Download
Infos zu Activities
Infos zu WebSclices

via Kai Giza, der auch schon erste Tipps zur neuen Browserversion bereitstellt.

Mär7

30 CIOs über die Schulter schauen

Cover DAX30 - CIO Spezial 01Wer die Sonder-Newsletter von CIO (IT-Strategien für Manager) abonniert hat, fand heute eine Zusatzbroschüre im elektronischen Briefkasten: Die IT-Strategien der DAX30. Das bezieht sich zwar zur Gänze auf deutsche Unternehmen - aber die Strategien selbst sind ja inzwischen global wie nur irgendwas. - Das Heft ist sowohl thematisch interessant als auch recht kurzweilig. Die CIO der 30 gelisteten DAX-Unternehmen kommen selbst zu Wort - und das auch auf unterhaltsame Weise. Seriös und recht gut lesbar sind die jeweiligen 30 aktuellen Projekte bzw. die globalen IT-Ansätze, die dabei zum Vorschein kommen.

Das Sonderheft stellt netterweise auch eine so prohetische Frage wie, was die IT-Manager 2014 umtreiben wird. Schade, dass darauf nur vier Manager geantwortet haben. Man kann diese vier Antworten in einem jeweils kurzen Video gleichfalls über das ePaper abrufen.

Dirk Berensmann (CIO der Deutschen Postbank) prophezeit einen grossen Paradigmenwechsel und erfindet für die Fachabteilungen eines Unternehmen die Continous Instant Operations. Die IT muss dann in der Lage sein, nonstop fallabschliessende Services bereitzustellen. - Tönt super - aber leichte Zweifel möchte ich in puncto 7/24 anmelden.

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