Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Okt31

Lang lebe das Glossar

tyner blain logo

Wer regelmässig zum Thema Regeln oder Business Rules im Netz surft, ist ganz sicher auf Tyner Blain gestossen. Ein Blog für die Regeln. - Sehr anschaulich schreibt der Mann fast täglich über sein Geschäft als Business analyst mit Schwerpunkt Geschäftsregeln. So auch heute wieder, über nichts Geringeres als das Glossar und wie so oft, muss ich dem Mann in vollen Zügen Recht geben.

Seine Ausgangsbehauptung: ein Glossar ist mehr als nur ein Nachschlagewerk, in dem sich Tester oder Programmierer über die Verwendung der einzelnen Begriffe schlau machen können.

  • Es legt explizit fest, welche Begriffe in den Anforderungen referenziert werden.
  • Es beseitigt eine der vielen Quellen für Mehrdeutigkeiten sprich Fehlinterpretationen in den Requirements.
  • Es ist die Grundlage für andere Schlüsselelemente in den Requirements - vorrangig dem Faktenmodell.

weiterlesen »

Okt30

Handynutzung birgt doch Risiken

Auch wenn diese Meldung nicht wirklich vordergründig in das Themenspektrum dieses Blogs gehört: mobile Telefone benutzen wir ja doch alle - mehr oder weniger. Und dass dieses mehr mehr Gefahren bergen kann, habe ich eben auf Business-Wissen.de gelesen.
Es geht um den schon oft vermuteten Zusammenhang zwischen häufiger Handy-Nutzung und einer erhöhten Tumorgefahr. Dass es doch eine auffällige Verbindung zwischen beiden Fakten gibt, geht aus einer Untersuchung der EU-Umweltagentur* hervor.
Die Position der Umweltagentur geht auf einen 600 Seiten starken Bericht der Bioinitiative Group zurück, die aus 2000 Studien die Wirkung von elektromagnetischen Feldern ausgewertet hat. Auf Grund dieser Ergebnisse warnt die EU-Umweltagentur deutlich davor, die Grenzwerte für Handystrahlung auf ihrem aktuellen Niveau zu belassen.

*Die Europäische Umweltagentur ist eine Einrichtung der Europäischen Union. Ihre Aufgabe darin besteht nach eigenen Angaben darin, Politikern und der allgemeinen Öffentlichkeit zuverlässige und unabhängige Informationen über die Umwelt zur Verfügung zu stellen. (Business-Wisse.de)

Okt30

Web 2.0 Summit - Trends in Technology und Internet

Slide Non-US marketsNetBanker - ein Blog, der die Bewegungen im Online-Finanz-Geschäft beobachtet - hat kürzlich eine aktuelle Präsentation von Merry Meekers (Morgan Stanley) online gestellt, die sie auf der Web 2.0 Summit in San Fransisco vorgestellt hatte. - Die globalen Trends der nächsten Monate in Tech, Internet und dazugehörende Investments.

Die Präsentation fasst einige interessante Informationen zusammen, z. B. über den Gebrauch der innovativen Technologien nach Ländern und Regionen. Ausserdem gibt es Slides zu den führenden Industrienationen in punkto Spielentwicklung, mobile Bezahlsysteme, Online-Werbung, Personalisierung oder Info 2.0. Der Report ist für all jene interessant, die sich in den kommenden Monaten strategisch mit diesen Industrien, deren Produkten bzw. deren Zulieferer auseinandersetzen müssen.
weiterlesen »

Okt26

Werbung - weise und unterhaltsam

Blogs haben ja die schöne Angewohnheit, Inhalte zu veröffentlichen, die man selber gern gefunden hätte.
Für heute werde ich das mit einem Beitrag von Tom Busers Blog tun und ein YouTube-Filmchen anpreisen. Weil die Werbung sagt wirklich alles zum Thema viel Reden, wenig Umsetzen. Und dabei noch die Belegschaft langweiligen. Neudeutsches Stichwort: Boreout

IBM-Werbeclip “Machen”

Okt25

SAP in Eclipse-Bewegung

Im Moment kommen die Mannen aus Walldorf nicht aus den Schlagzeilen. Neben den erfolgreichen Akquisitionen von Yasu und wahrscheinlich Business Objects ging vergangene Woche ein Kopfnicken durch die Reihen der Eclipse-Entwickler. Denn SAP kündigt verstärkte Zusammenarbeit mit der OpenSource-Community.
Erstmals stellt SAP Entwicklungswerkzeuge für die wichtigste unabhängige Entwicklungsumgebung Eclipse IDE (Integrated Development Environment) zur Verfügung. Damit können Entwickler effizientere Unternehmensanwendungen mit Eclipse entwerfen.

SAP NetWeaver Composition Environment auch für Eclipse
Java-Entwickler profitieren vor allem von den Memory-Analyzer-Funktionen zur Speicheranalyse, die bislang nur für die SAP-NetWeaver-Technologieplattform zur Verfügung standen. Die Tools erleichtern es, Geschäftsprozesse und zusammengesetzte Anwendungen (Composite applications) zu entwerfen. Entwickler erhalten vereinfachten Zugriff auf alle nötigen Werkzeuge, um auf den jeweiligen Systemen Anwendungen umzusetzen.

Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation meint dazu:.

„Indem SAP Eclipse-Entwicklern die neuen Memory-Analyzer-Funktionen zur Verfügung stellt, hilft sie ihnen dabei, kommerzielle Anwendungen mit dem Development- und Application-Framework von Eclipse effizienter zu entwickeln. Es freut uns zu sehen, dass sich SAP weiterhin für die Open-Source-Community einsetzt.“

via ebiz und SAP-Presse

Okt23

.Net zum Nachschlagen

Der hier schon genannte Norbert Eder hat die vierte Ausgabe des .NET BlogBook ins Netz gestellt. Auf ganzen 275 Seiten kommt dieses übersichtliche Nachschlagewerk für .NET-Entwickler daher. Nach Angabe des Autors wurden vor allem folgende Bereiche erweitert:

  • Base Framework
  • Windows Forms
  • ASP.NET
  • Tools
  • Windows Communication Foundation (neu!)
  • LINQ (neu!)

Zum Download der PDF-Version
Zum Download der HTML-Version

Okt22

Entwickeln für den Facebook-Boom

Fabebook ist ja zur Zeit in aller Munde - man spricht sogar von der Myspace-Wachablösung. Und weil die beiden - also Facebook und Microsoft kürzlich eine Partnerschaft eingingen, ist ein Developer-Kit natürlich nicht weit.
Das Facebook Developer Kit ist ein umfangreiches Bündel von Komponenten, um recht einfach und schnell Anwendungen zu entwickeln, die auf die API von Facebook setzen.

“… The kit also includes C# and Visual Basic wrappers for the Facebook API to make application development simple, fun and quick…”

Na wenn das keine Einladung ist. Und wenn solche Anwendungen nicht sehr erfolgversprechende Türöffner für Unternehmen wären, die ihre Mitarbeiter stärker an Social-Network-Aktivitäten heranführen wollten, wäre diese Meldung sicherlich nicht halb so interessant.

Facebook
MSDN Toolkit Developer Seite

Okt22

Modellierung von temporalen Fakttypen

Die Abbildung und Transition der “realen Welt” in (IT-)Modelle ist ja bekanntlich eine Wissenschaft für sich. Nicht zuletzt auch, weil die Behandlung von temporalen Aspekten nicht immer ganz einfach ist und verschiedene Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Historisierung, nach sich zieht. Was einfach (die reale Welt) aussieht, wird oftmals zu einer richtigen Knacknuss für die Modellierung.

Beim Durchblättern des «Business Rules Journals» bin ich auf eine Artikelreihe von Dr. Terry Halpin gestossen, die auf einfache Art und Weise die verschiedenen Ansätze beim Modellieren von temporalen Fakttypen aufzeigt.

Neben den grundlegenden temporalen Datentypen wie Zustand, Intervall und Periode und den relevanten, dazugehörigen Ereignissen beleuchtet er in der Artikelreihe auch weitere Aspekte wie temporale Operatoren, Klassierung von temporalen Objekten sowie Historisierung.

Prädikat: Lesenswert!

Link: «Temporal Modeling»

Okt19

SAP übernimmt indischen BRM-Anbieter Yasu

SAP ist weiterhin auf Einkaufskurs, diesmal im Bereich Business Rules Management:

SAP übernimmt Yasu Technologies, einen Anbieter von Lösungen zur Verwaltung von Geschäftsregeln (Business Rules Management). Die Yasu Technologie soll in SAPs NetWeaver integriert werden und damit SAP-Nutzern erlauben, ihre Prozesse mit Geschäftsregeln in heterogenen Umgebungen hinterlegen zu können. Durch die zentralisierte Sicht auf Geschäftsregeln soll das Management und die Einhaltung von gesetzlichen Regeln erleichtert werden.

Mit der Technologie von Yasu lassen sich Geschäftsregeln in einen Enterprise Service einkapseln. Damit sind diese Regeln unabhängig von den Anwendungen, in denen sie verwendet werden. Werden im Unternehmen neue Business Prozess Anwendungen integriert, kann mit diesen „Regel-Services“ sichergestellt werden, dass im gesamten Unternehmen die gleichen Richtlinien befolgt werden. Die Yasu-Technologie wolle SAP zeitgleich mit Projekt Galaxy, so der Code-Name von Composition Environment (CE), in NetWeaver integrieren, kündigte Kreplin, Corporate Officer und Mitglied im Executive Counsil, an.

Okt19

SOA erschliesst den Unternehmen Web 2.0

Die enge Verbindung von SOA und Web 2.0 zieht sich durch diesen Blog ja schon fast wie ein roter Faden. Jetzt zeigt eine Studie, die BEA Systems durchführen liess, dass Unternehmen vor allem service-orientierte Architekturen als Schlüssel für die Nutzung von Web 2.0 sehen. Bettina Ulrichs hat auf die Ergebnisse übersichtlich zusammengefasst.

330 Unternehmen aus 12 europäischen Ländern wurden vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Vanson Bourne befragt. Im Mittelpunkt stehen für viele Unternehmen die sozialen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zusammenzuführen. SOA bietet darin das grösste Potential für Social Computing. Ausserdem belegt die Studie, dass Webservices gemeinsam mit kollaborativen Anwendungen (u. a. Blogs) zu den beliebtesten Webtechnologien gehören, die in den nächsten zwölf Monaten vermehrt eingesetzt werden sollen.

“Bei SOA geht es darum, Wettbewerbsvorteile durch eine agile IT Infrastruktur zu erzielen, die es der IT ermöglicht, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren. Enterprise Social Computing dreht sich um den Endnutzer und befähigt ihn, produktiver seine tägliche Arbeit auszuführen. Beide Ansätze zielen auf die Erhöhung der Agilität, deshalb ist eine Kombination sehr gewinnbringend”,

erklärt Martin Percival, EMEA Senior Technology Evangelist bei BEA Systems.

Auch Gartner hatte ja bereits im Sommer auf die Potentiale von Mashups und Social Networks für Unternehmen hingewiesen. Immerhin halten die Gartner-Analysten die selbstgebastelte, kollaborativen Web-2.0-Anwendungen zu den innovativsten Technologien in 2007.
(siehe Artikel von Dietmar Müller, ZDNet.de)

Zum kompletten Artikel von Bettina Ulrichs auf contentmanager.de - leider ist die Seite zur Zeit nicht erreichbar. Deshalb habe ich den Artikel eigenmächtigeweise zum Nachlesen als pdf (16 kb) gesichert.

ältere Artikel »