Web 3.0 oder die nächste Dimension
Am Freitag veröffentliche der Tagesspiegel einen interessanten Sonderbeitrag. Robert Tolksdorf, seines Zeichens Professor für Informatik an der Freien Universität Berlin, führt die Begriffe Web 2.0, Ontologie und semantisches Web unterhaltsam zusammen und gibt einen Ausblick auf die die nächste Entwicklungsstufe des Mediums.
Treibender Motor sind - wie schon im ersten Web - die Inhalte. Und weil die teuer sind, ist es besonders erfreulich, wenn die Anwender die sie interssierenden Inhalte selbt produzieren und online stellen. User-generated Content ist das als das aktuelle Salz in der Suppe von E-Commerce-Geschäftsmodellen, die sich sogar ausserhalb des Netzes gut vermarkten lassen - ohne die eigentlichen Urheber, die Web-2.0-Content-Lieferanten daran teilhaben zu lassen. AGBs sei Dank.
Dem rasanten Wachstum steht eine proportional anwachsende Unübersichtlichkeit gegenüber. Je mehr Inhalte täglich ins Netz gestellt werden, desto schwieriger lassen sich die jeweils interessanten Dinge heausfiltern. Doch auch hier liefert das Medium die Lösung gleich mit: semantisches Web: Vorhandene Daten brauchen Zusatzinformationen - sprich Metadaten - damit sie filterbar sind. Oder anders gesamt, maschinenlesbar. Metadaten werden als Konzepte zusammengefasst und deren Steigerung sind dann Konzeptnetze - und dann ist man bei den Web-Ontologien. Herzstück intensivster Forschung rund um das Netz der nächsten Generation. Oder Dimension?
Und wenn jetzt noch Regeln definiert werden, lassen sich Zusammenhänge herstellen, die bei der Beschreibung jedes einzelnen Objektes gar nicht beschrieben wurden. - Klingt erstmal toll(?!)
Web 3.0 – die Dimension der Zukunft (der Artikel im Tagesspiegel)
AG Netzbasierte Informationssysteme der Freien Universität Berlin