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Aug13th

Verbraucher 2.0

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Kaum aus den Ferien zurück - habe ich beim Stöbern in anderen Blogs einige interessante Sachen gefunden. Zum Beispiel eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) mit dem Fokus, wie sich künftig das Verhalten der Verbraucher entwickeln wird. Angesichts eklatanter Skandale um Lebensmittel, Managerlöhne und Auswüchse von Korruption geht das Vertrauen im Allgemeinen wie Besonderen verloren. Was es für die Wirtschaft bedeutet, wenn nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung glaubt, den meisten Menschen vertrauen zu können. Das solche Entwicklungen auf das eh schon angeschlagene Image der gesamten Werbebranche abstrahlen, ist dann kaum noch überraschend.

Nach wie vor geniessen Experten, Fachkräfte und unabhängige Organisationen eine hohe Glaubwürdigkeit – neben Familie und Freunden. Hingegen gehören die herkömmlichen Quellen – Herstellerinformationen, Werbung, Ratgeber-Publikationen – ebenso zu den Verlierern wie die Medien.

Konsumenten haben ihr Verhalten massgeblich geändert. Sie vergleichen, tauschen sich über Produkte aus, bewerten und empfehlen. Alles Aktivitäten, die der klassischen Werbung diametral entgegengesetzt sind. Das verschwundene Vertrauen wird über neue Kanäle neu zusammengesetzt. Die Kunden tauschen sich aus. Darauf sind bisher noch die wenigsten Hersteller auch nur annähernd vorbereitet.

W ir dürfen uns vorstellen, dass diese Ännderungen nicht an den Pforten des Detailhandels haltmachen. Denn die Menschen, denen das Vertrauen so grundsätzlich schwindet, sitzen irgendwo in ihrem Berufsleben an Stellen, die über Einkäufe, Aufträge usw. entscheiden.

GDI-Studie und Link zum PDF-Summary hier.
gefunden bei Metaversum

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