Regelwerk

Der Blog zu Business Rules Management und Business Intelligence
Aug30

SOA is strategic…?

Dieser Frage geht Dave Linthicum in der Augustsendung seines Podcasts nach. Die durchaus strittige Antwort kann man sich prima herunterladen, um es sich auf dem Heimweg in Ruhe anzuhören. Vorausgesetzt ein mobiles, mp3-fähiges Abspielgerat ist in der Nähe. Empfehlen kann ich den kompletten Podcast von Dave Linthicum - eine wöchentliche Dosis zu den Schwerpunkten SOA und enterprise architecure.

Aktuelle Sendung - SOA is stretigic - Get me?
Dave Linthicum’s Podcast Channel

Aug27

IT-Hypes - eine Fortsetzung: BPM und BRM

Den Eintrag vor einigen Tagen kann ich noch um den Blogeintrag von James Taylor ergänzen. Der hat sich den Hype Cycle der Gartner Group vorrangig auf SOA und Rules-lastige Entwicklungen hin angesehen. Und stellt fest:

  • Business Rule Engines, the core technology for supporting and executing business rules, are considered to be entering the plateau of productivity and also show high benefit

Das ganze mit SOA kombiniert ergibt interessante Lösungsansätze für Decision Services - dazu hier mehr.
Darüber hinaus hat er eine sehr interessante Zusammenfassung der Entwicklungen in 2007 zum Thema Business Rules und Business Process verfasst.

Aug24

SOA und Decision Services

Um die Grundlagen von regelbasierten Decision Services beim Einsatz von SOA (Service Orientated Architecture) geht es in dem hilfreichen Blogeintrag von Rajgo, den ich allen Neulingen des Themas nur wärmstens empfehlen kann. Den gliedert er in drei Teile, von denen er den ersten kürzlich veröffentlichte.

  1. Was muss man über Decision Services wissen?
  2. Die Implementierungsumgebung besteht aus Aktoren, Rollen, Technologien und Fähigkeiten. Was sind die typischen Herausforderungen beim Einsatz von regelbasierten Decision Services in einer SOA? The implementation landscape including actors and roles, technologies and skill sets.
  3. Nach welcher Art von Lösungen muss man suchen, wenn man einen Decision Service benötigt?

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Aug23

Finanzindustrie und Web 2.0

Und noch eine Studie - diesmal vom Marktforschungsunternehmen DB Research. “Be a driver, not a passenger - Implications of Web 2.0 for financial institutions” lautet der herausfordernde Titel des Researchinstitutes der Deutschen Bank. Das liest sich einfach für Finanzdienstleister - und man möchte meinen - die Probleme wollen für die Finanzbranche nicht enden. Wer das Web 2.0 vernachlässigt, verliert.
Grundsätzlich wird sich die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden in den nächsten Jahren wandeln. Grundlegend. Vom sogenannten Prosumenten ist die Rede - der aufgeklärte, (über)kritische Kunde macht es Marketing und Produktmanagement zunehmend schwerer, ihn auf herkömmliche Weise zu erreichen. Dieses alle Branchen betreffende Problem kulminiert nochmal in der Finanzbranche, heisst es in der Studie.

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Aug17

BPM und SOA

Schon im Mai hatte Marcel Altherr von Metaversum einen Artikel zum Thema Prozesse und SOA angekündigt, der im Magazin ICT in Finance veröffentlich wurde. Ich kam erst jetzt dazu, ihn zu lesen und möchte ihn dringend weiterempfehlen.
Der Artikel erklärt sehr anschaulich, worum es vor allem bei dem technologieunabhängigen Konzept von SOA (Service Orientated Architectur) geht und welche Vorteile sich ergeben, wenn dieses Konzept mit dem des immer weiter automatisierten Prozessmanagements kombiniert wird.

Vollständiger Artikel (PDF, 162 kB)

Aug15

IT-Hypes - kommen sie oder kommen sie nicht?

Dieser Frage geht das Marktforschungsunternehmen Gartner Group regelmässig nach. In ihrem “Gartner Hype Cycle” werden die neuen (und alten) Buzzwords der Branche eingespeisst und danach einer näheren Realitätsanalyse unterzogen. Grundlage dieses reality checks ist die Tatsache, dass Neuerungen und Innovationen einen fast identischen Zyklus durchlaufen:

Hypes Diagramm 1. Peak of inflated Expectations - der Hype bzw. übertriebene Erwartungen,
2. Trough of Disillusionment - das Loch der (ebenfalls übertriebenen) Enttäuschung,
3. Slope of Enlightenment - die Bestätigung, das eine Technologie sinnvoll ist und ihr allmählicher Einsatz in der Praxis und
4. Plateau of productivity - die neue Technologie ist alltagstauglich.

 

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Aug13

Verbraucher 2.0

verbraucher

Kaum aus den Ferien zurück - habe ich beim Stöbern in anderen Blogs einige interessante Sachen gefunden. Zum Beispiel eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) mit dem Fokus, wie sich künftig das Verhalten der Verbraucher entwickeln wird. Angesichts eklatanter Skandale um Lebensmittel, Managerlöhne und Auswüchse von Korruption geht das Vertrauen im Allgemeinen wie Besonderen verloren. Was es für die Wirtschaft bedeutet, wenn nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung glaubt, den meisten Menschen vertrauen zu können. Das solche Entwicklungen auf das eh schon angeschlagene Image der gesamten Werbebranche abstrahlen, ist dann kaum noch überraschend.

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Aug10

SBVR, RIF und R2ML - Regeln für die Regeln

Immer öfter kommt mir diese Abkürzung entgegen SBVR - Semantics of Business Vocabulary and Business Rules. Und die anderen auch: RIF - Rule Interchange Format, R2ML - Rule Modeling and Markup. Ihnen gemeinsam ist das Bemühen, die Standardisierung des Business Rules Managements voranzutreiben. - Ob dafür allerdings gleich drei verschiedene grossangelegte Projekte nötig waren, ist indess zweifelhaft.
Das die Standardisierung für die Entwicklung einer Technologie förderlich ist, bleibt unbestritten. Aber welchen Nutzen haben wir davon, wenn sich gleich drei hochkarätige Institutionen darum bemühen. Die OMG darselbst, das W3C und mit R2ML ein EU-Forschungsprojekt. Und worin unterscheiden sie sich eigentlich?

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