Statistiken im Web-2.0-Rausch
So herumzusurfen ist in der Regel eine sehr kurzweilige Angelegenheit. Und ab und an bleibe ich plötzlich so richtig hängen an einem dieser neuen Tools, die Woche für Woche durch die Web-2.0-Aggregatoren gejagt werden. Diesmal hat es mir Swivel angetan. Denn die ist Idee ist vor allem für Leute interessant, die Powerpoint-Folien mit Diagrammen und Daten füttern müssen.
Man nehme also Daten, über die man aus beruflichen Gründen verfügt und lasse sie von Swivel verarbeiten. Schon in der Preview-Phase kann man erahnen, welchen Reiz diese soziale Datenhochrechenmaschine ausmachen könnte. Zu jedem Bereich könnte das Tool die richtigen demografischen Daten liefern und die optisch sinnvolle Unmsetzung gleich mit. Denn Swivel kann vor allem auch die Daten als Graphen aufbereiten. Balken, Torten und Linien - wie im schönsten Excelrausch. Und die Daten können mit beliebigen anderen Daten verglichen werden (so sie in Swivel bereits vorhanden sind).
Einer Web-2.0-Plattform würdig, sind auch die copyrighttechnischen Fallstricke gelöst. Jeder Anwender, der seine Daten zur Verfügung stellt, kann via Creative Commons bestimmen, wer was mit seinen Daten anstellen darf.
Sollte diesem Tool nur der Bruchteil des Erfolges eines Youtube oder myspace zu Teil werden, kann hier eine mächtige Informationsquelle erwachsen. Vorausgesetzt zum Zweiten, auch seriöse Anbieter geben hier interessanten Daten preis.