Mär15th
Business Rules Manifest
Eines der Grundlagendokumente zum Thema Business Rules wurde bereits 2003 verfasst. Von jenem Gremium, dass sich zum Zwecke der Etablierung von BRM* gegründet hatte, der Business Rules Group. Heute und in loser Folge wollte ich mir meine gesammelten Gedanken zu diesem Manifest mal gegenwärtigen. Ausserdem ist seit 2003 ja einiges Wasser die Limmat hinuntergeflossen.
Fast wie ein kleines 1×1. - Die Zehn Artikel fassen die wichtigsten Prinzipien der Business Rules Group zusammen.
- Primäre, nicht sekundäre Anforderungen. - Was sind die für uns relevanten Regeln?
- Regeln werden strikt von Prozessen getrennt. - Worin unterscheiden sich Regeln von Prozessen?
- Bewusstes Fachwissen anstelle von beliebigen Regeln. - Wie funktionieren Regeln in den Geschäftsprozessen?
- Erklärend nicht verfahrensorientiert. - Wie werden Regeln aufgestellt?
- Genaue Formulierungen statt Begriffe aus dem Stegreif. - Wie werden Regeln unmissverständlich formuliert?
- Regelbasierte Architektur statt einer indirekten Implementation im Programmcode. - Was leistet ein regelbasiertes System?
- Regelorientierte Prozesse statt ausnahmenbasierte Programmierung. - Wie unterscheiden Regeln gültige von ungültigen Geschäftsprozessen?
- Ausgangspunkt ist das Business, nicht die Technologie. - Wie optimieren Regeln die Unternehmensziele?
- Regeln werden vom Management definiert, nicht von der IT. - Wer wird die Regeln eigentlich täglich einsetzen?
- Die Geschäftslogik ist immer unabhängig von der Technik. - Wie müssen Regeln organisiert sein, um sie unabhängig von der Hard- und Software zu verwalten?
*BRM heisst im Übrigen Business Rules Management und nicht Business Rules Manifest - für thematische Neulinge. Das Original Manifesto findet sich auf den Seiten der Business Rules Group.